Udo freute sich sehr über den positiven Beschluss seiner WEG am Ravensburger Ring bezüglich Balkonkraftwerk. Er wollte auch gleich als erster, als Vorbild für die Nachbarn, ein Balkonkraftwerk installieren. Der vier Meter breite Balkon sollte zwei möglichst leistungsstarke Module bekommen. Aber wie die Montage durchgeführt werden konnte war die große Frage. Die Balkonbrüstung besteht zu zwei Drittel aus einem Metallgitter, und zu einem Drittel aus einer Mauer. Außerdem sind einige Zentimeter vor dem Metallgitter noch Streben, die dem Metallgitterteil die nötige Stabilität geben.
Udo machte nicht nur Fotos, sondern zeichnete auch die genauen Maße in die Balkonbilder. Trotzdem wollte sich Renate Schultes, Solar2030, ein eigenes Bild von diesem Balkon machen. Nachdem alles genau besichtigt war, wurde eine Stückliste für den Einkauf erstellt. Am 9. April 2026 kamen Renate Schultes und ihr Mann Michael Wolf-Schultes zur Montage in den Ravensburger Ring. Wie so oft, gab es während der Montage noch einige Änderungen, aber nach drei Stunden hingen die zwei Module sicher befestigt am Balkon. Der Wechselrichter wurde verkabelt und lieferte nach kurzer Wartezeit Strom in die Wohnung.
Kerstin wohnt im Nachbargebäude im 4. Stock. Sie war die nächste in der WEG am Ravensburger Ring, die ebenfalls ein Balkonkraftwerk installieren wollte. Die leicht veränderte Stückliste war auch hier wieder die Basis für den Einkauf. Nachdem alle Teile geliefert waren, kam wieder das Montageteam Renate Schultes mit ihrem Mann, Michael Wolf-Schultes, um die Montage durchzuführen. Dieses Mal ging es schon zügiger voran, die zwei Module wurden auch hier fachgerecht montiert, und der Wechselrichter liefert seither auch hier Sonnenstrom in die Wohnung.

Etwas weiter weg, wohnt Renè. Er ist Gast der Tafel Pasing und hatte sich bei Solar2030 gemeldet, weil er gerne ein Balkonkraftwerk im Rahmen des Projekts „Balkonsolar für alle“ bekommen wollte. Richard Reindl, Renate Schultes und Michael Wolf-Schultes machten sich deshalb auf den Weg, um den Balkon anzuschauen und auszumessen.
Die Schwierigkeit hier: Eine Betonbrüstung mit einem aufgesetzten Pflanztrog, ebenfalls aus Beton, und mit einer schräg nach oben verlaufenden Außenwand. Da zwischen dem Pflanztrog und dem unteren Mauerteil eine ca. 15 cm hohe Öffnung besteht, kann das Modul unten von innen gesichert werden. Zuerst musste noch der Elektriker kommen und eine Außensteckdose setzen, und danach kam das Team wieder zur Montage. Das Montagematerial war bereits vorbereitet, und so konnte zügig montiert werden. Die Freude war auch hier groß als es hieß: „Der Wechselrichter blinkt grün, es fließt Sonnenstrom in das Stromnetz der Wohnung.“

