Ein Diskussionspapier der Bundesnetzagentur zu AgNeS (Allgemeine Netzentgeltverordnung Strom) sorgt seit Mai für rege Diskussionen in PV-Kreisen. Es werden verschiedene Möglichkeiten dargestellt, wie Betreiber von einspeisenden PV-Anlagen in Zukunft an den Kosten des Netzausbaus beteiligt werden. AgNes wird ab 2029 der Nachfolger der bisherigen Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV).
Dr. Andreas Schmitz (Der Akku Doktor) und Martin Oster (Gewaltig Nachhaltig) haben eine PV-Petition gestartet, die fordert, dass die Einspeisung von PV-Strom in Zukunft nicht mit Netzentgelten bestraft wird. Die Förderung von netzdienlichen Kleinspeichern und die Möglichkeit eines SmartMeter Light für einen schnelleren Digitalisierungs-Rollout wurde auch inkludiert.
Bemängelt wird unter anderem, dass bei AgNes von der BNetzA keine Bürgerbeteiligung stattfindet und nur Verbände und Firmen Stellung nehmen können.
Die Bundesnetzagentur kann Netzentgelte formal unabhängig von der Regierung festlegen/regulieren.
Eine Einordnung des Sachverhalts findet ihr auch von der DGS (Link).
Bitte unterstützt die WeAct-Petition der beiden YouTuber. Dort findet ihr auch weitere Details und Links zum Thema.

